Mein Name ist Markus.
Und bevor wir anfangen: Nein, ich bin kein Golfprofi.
Zum Glück.
Denn dann müsste ich wahrscheinlich viel ernsthafter sein.
Golf begleitet mich seit vielen Jahren. Irgendwann hat aus einer Leidenschaft ein Beruf gefunden – oder vielleicht war es auch umgekehrt. Heute arbeite ich als Key Account Manager in der Golfindustrie, entwickle Produkte und beschäftige mich täglich mit allem, was den Golfsport ein kleines Stück besser machen kann.
Oder zumindest interessanter.
Insgesamt bin ich mittlerweile seit 38 Jahren in der Sportbranche unterwegs. Angefangen hat alles mit einer Lehre in einem kleinen Familienbetrieb. Es folgten viele Stationen, die unterschiedlicher kaum hätten sein können: Werkstättenleiter, Storemanager mit rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Salesmanager eines internationalen Unternehmens und heute wieder ganz nah am Produkt, am Kunden und am Sport.
Wenn ich eines gelernt habe, dann dies:
Egal wie groß ein Unternehmen ist – am Ende geht es immer um Menschen.
Und manchmal auch um einen Golfball, der genau das macht, was er eigentlich nicht sollte.
Sport war jedenfalls nie nur ein Hobby.
Sport war immer der rote Faden meines Lebens.
Ich habe Skifahren geliebt, bevor ich laufen konnte. Snowboarden kam dazu, als alle plötzlich Snowboard fahren wollten. Tennis, Badminton, Squash, Volleyball, Handball, Mountainbike, Rennrad, Klettern und natürlich Golf – ich wollte alles ausprobieren.
Nicht unbedingt, weil ich überall der Beste sein wollte.
Sondern weil ich verstehen wollte, warum manche Menschen besser werden als andere.
Warum Training funktioniert.
Warum manchmal eben nicht.
Und wie sich Wettkampf anfühlt.
Deshalb habe ich in nahezu jeder Sportart, die mich begeistert hat, auch an Wettkämpfen teilgenommen. Nicht wegen der Medaillen. Sondern weil Wettkämpfe schonungslos ehrlich sind.
Sie zeigen dir genau, wo du stehst.
Und meistens auch, woran du noch arbeiten solltest.
Nur mit Tischtennis ...
... das wurde nie eine große Liebe.
Ich habe es wirklich versucht.
Mehrmals.
Aber irgendwann muss man auch akzeptieren, dass es Beziehungen gibt, die einfach nicht funktionieren.
Golf dagegen hat mich nie mehr losgelassen.
Vielleicht, weil Golf der einzige Sport ist, der dich an einem einzigen Tag gleichzeitig zum Genie und zum Anfänger machen kann.
Man schlägt einen Ball, fühlt sich für einen kurzen Moment wie Rory McIlroy und wird zwei Schläge später von einem kleinen Bunker daran erinnert, dass Demut ebenfalls zum Spiel gehört.
Genau das mag ich.
Golf ist ein wunderbarer Lehrer.
Nicht nur für Technik.
Sondern für Geduld.
Für Entscheidungen.
Für den Umgang mit Fehlern.
Und manchmal auch dafür, einfach über sich selbst lachen zu können.
Diese Homepage ist deshalb auch kein Lehrbuch.
Kein Ratgeber.
Und schon gar keine Plattform, auf der ich erkläre, warum mein Drive gestern 278 Meter weit gewesen wäre, wenn der Gegenwind nicht gewesen wäre.
Davon gibt es schon genug Geschichten.
Hier geht es um Beobachtungen.
Um Gedanken.
Um Menschen.
Um Sport.
Um das Leben.
Und manchmal eben auch um Golf.
Wenn ich nicht arbeite oder irgendwo auf einem Golfplatz unterwegs bin, verbringe ich die schönste Zeit des Jahres mit meiner Frau. Unsere Lieblingsorte sind Formentera, Ibiza und die österreichischen Seen.
Urlaub bedeutet für uns erstaunlich wenig Action.
Eigentlich sogar gar keine.
Zumindest ist das der Plan.
Ausschlafen.
Ein gutes Frühstück.
Vielleicht ein Sprung ins Wasser.
Lange Gespräche.
Noch längere Abendessen.
Gute Weine.
Und dieses herrliche Gefühl, dass die Uhr plötzlich völlig unwichtig geworden ist.
Ich glaube nämlich, dass wir alle viel zu oft glauben, ständig etwas erleben zu müssen.
Dabei sind die schönsten Erinnerungen häufig die Momente, in denen eigentlich gar nichts passiert.
Genau solche Geschichten möchte ich hier sammeln.
Mal ernst.
Mal nachdenklich.
Oft mit einem Augenzwinkern.
Manchmal mit einer Portion Sarkasmus.
Aber immer mit Respekt.
Vor den Menschen.
Vor dem Sport.
Und vor dem Leben.
Schön, dass du hier bist.
Mach es dir gemütlich.
Vielleicht findest du zwischen all den Geschichten ja auch ein kleines Stück deiner eigenen.